Werkstoffdaten als eine Grundlage
für anspruchsvolles Engineering

Werkstoffe treiben Innovationen und sichern Wettbewerbsvorteile durch überlegene Produkteigenschaften an.
Ein zunehmend wichtiger Trend für IT-Unterstützung in Unternehmen ist der Aufbau und der Einsatz von Werkstoffdatensystemen.

Die technisch anspruchsvolle Aerospace-Branche ist hier ein Vorreiter: Differenzierung gelingt hier durch die Verfügbarkeit und das konsequente Nutzen von Werkstoff-Know-How in den Engineering-Prozessen. Dies beinhaltet eine Abkehr vom bisher üblichen Ansatz „Werkstoff als Zeichenkette“ sowie deren Verwaltung zu Normbezügen. Vielmehr werden integrierte Lösungen geschaffen, die konkreten Mehrwert in den Wertschöpfungsketten innerhalb und zwischen Unternehmen schaffen.

Lösungen umfassen den gesamten Workflow der Werkstoffdaten:

Von den…

• Rohdaten anspruchsvoller Werkstoffprüfungen
• über Datenverdichtung und –konsolidierung und
• die Ableitung von CAE-Materialkarten bis hin zu
• statistisch abgesicherten Auslegungsdaten

wird eine Datenkonsistenz frei von Medienbrüchen erzeugt. Selbstverständlich beinhaltet dies auch Schnittstellen zu PLM und
ERP-Systemen, die ihrerseits mit der Komplexität und dem Datenumfang der Werkstoffinformationen überfordert wären.

Die Matplus GmbH ist der systemunabhängige Lösungsanbieter für Werkstoffdatensysteme in Europa:

JMatPro ist die führende Lösung für die Berechnung von Werkstoffdaten und Materialkarten im Bereich von metallischen Strukturwerkstoffen. Kennzeichen ist eine hohe Ergonomie, so dass JMatPro von allen Ingenieuren mit Bedarf an
temperaturabhängigen Werkstoffdaten direkt genutzt werden kann.

EDA ist die neueste Generation Werkstoffdatenbank. Kennzeichen ist eine hohe Akzeptanz bei Werkstoff- und
Engineeringexperten sowie eine optimale Integrationsfähigkeit in heterogene Systemlandschaften. Eine moderne
webnative Architektur sichert eine hervorragende Skalierbarkeit.

MatSphere Werkstoffdatenbanken stellen qualitativ hochwertige Dateninhalte für das Intranet bereit, die leicht unternehmensspezifisch angepasst und erweitert werden können. Beispielsweise beinhaltet die MatShere Aero Datenbank alle Daten aus dem Standardsystem MatShere für Luftfahrtwerkstoffe MMPDS-(FAA-geprüfte Werkstoffdaten) und ergänzt diese um metrische Einheiten, internationale Übersetzungen und weitere Informationen. Analog setzt die MatSphere Steels Datenbank auf die führende europäische Datenbank für Stähle StahlDat auf.

Beispiel für eine Integration anspruchsvoller Werkstoffinformationen in Produktentwicklungsprozesse und PLM ist die Laborerweiterung für das Materialdatenmanagement IMM in Siemens Teamcenter. Gemeinsam mit der thinkstep AG wurde ein nahtloser Zugriff von CAD/CAE-Systemen über Teamcenter auf konsistente Werkstoffdaten realisiert. Damit können die bisher getrennten Aktivitäten auf den Gebieten Werkstofftechnologie, Produkt-Engineering und Compliance-Management parallelisiert werden, so dass Entwicklungsprozesse beschleunigt und abgesichert werden.

Wuppertal, 21.06.2019